Kalligraphie "Magis"
„Magis“ mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Michael Bordt SJ, Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership, Hochschule für Philosophie München

Magis

Bei der Entwicklung der Kalligraphie des Begriffes“ Magis“ was mehr Tiefe und Qualität bedeutet, hat die Künstlerin ganz neue Wege eingeschlagen und westliche Wörter und Begriffe in japanisch anmutender Schreibweise dargestellt. Daher wurde das Wort von oben nach unten geschrieben, so wie es in Japan üblich ist.

Von oben nach unten: 
Das kleingeschriebene „m“ stellt den Kopf eines Menschen dar.
Das „a“ ist das Auge des Menschen, das alles klar und in Ruhe überblickt.
Das klein geschriebene „g“ wurde extra lang gezogen und soll Langmut vermitteln.
Mit dem „i“ ist Leichtigkeit dargestellt und
 das „s“ von „Magis“ soll ein starkes Fundament symbolisieren, aus dem die Energie, wie eine Flamme nach frei emporsteigt.

Während der Gestaltung des Kunstwerkes musste die Künstlerin diese Ideen vergessen und in das „MU“, die Leere des Geistes, eintauchen, um eins zu werden mit dem Pinsel und dem Papier und aus diesem inneren Zustand und aus einem tiefen Ursprung die Zeichen aus ihr selbst heraus entstehen zu lassen.